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Die Kritiken – Auszüge aus dem Pressespiegel Rheinische Post, 19. November 2002 Die Augen blitzen, das dunkle, lockige Haar glänzt im Scheinwerferlicht. Mal ist ihre Stimme milde, zu einem einschmeichelnden Flüstern herabgedämpft, dann zürnt und grollt sie wieder, anklagend, verzweifelt schicksalergeben. Die Chansonnette und Diseuse Julia Krämer, am Klavier und auch gesanglich von „Herrn Fries“ begleitet, schlug am Freitagabend ihr Publikum in ihren Bann. Dabei überaus präsent, lässt sie Charme und Witz spielen, füllt den Raum mit ihrer Stimme und Person. Und nimmt sich selbst aufs Korn. Überzeugend karikiert sie weibliche Klischees, macht sich über Koketterie, Gefallsucht und Eitelkeit ebenso lustig wie über die egozentrische Hysterikerin und den Männermordenden Vamp. Ihre Alter Egos verkörpert sie sehr überzeugend, setzt gekonnt Stimmungsbrüche, tritt mal für einen Moment in direkter Publikumsansprache scheinbar aus der Rolle, um dann wieder in die Haut der mädchenhaften Unschuldigen oder der frechen, lauten Gossen-Hure zu schlüpfen. (...) Nach rund zwei Stunden jubelt das Publikum. Die Zuschauer fest im Griff, verführt Julia Krämer selbst die noch zum Mitsingen, die das sonst eher lassen. „Wir singen so lange, bis jeder mitmacht“, kündigt sie an – eine Drohung, deren Umsetzung sich manch einer hätte gefallen lassen.
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Pressefotos fordern Sie bitte individuell unter Kontakt an. Westdeutsche Zeitung, 5. Dezember 2005 ... Die Krämer hat genau hingeschaut. Im Bett ist es ihr ungleich genehmer, als im Vaterland – so sehr, dass sie den Abend in der ausverkauften Jazzschmiede in der Horizontalen und im Pyjama beginnt. (...) – im Duett mit Herrn Fries, dem genialen Partner am Klavier. „Normalerweise liegt das Publikum mir zu Füßen“, befindet Krämer ganz divalike als sie sich im Kissen räkelt. Um so gleich über einig-deutsche Befindlichkeiten zu lästern. (...) Als Botschafterin nationaler Albernheiten mag sie nicht herhalten. Wohl aber als eine Art moderner Heimatdichterin. Ein Lied für Düsseldorf haben sich die beiden Musiker ausgedacht. „Düsseldorf, Du meine erste große Liebe!“ (...) Ein äußerst gelungener Abend! Bonner General-Anzeiger, 18. September 2002 Nach dem temperamentvollen Terz, ging die Sängerin dem Publikum ans Herz. (...) Julia Krämer machte vor dem Publikum nicht Halt: Aufgepasst, Frauen, haltet eure Männer fest. Gleich zu Anfang ging der dunkelhaarige Temperamentsbolzen mit dem eindringlichen Mienenspiel durch die Reihen, strich den „tollsten“ Männern über die Schulter, wobei „Intellektuelle die Interessantesten sind“. Der Bürgerverein hatte das Nachwuchstalent mit der erotischen Ausstrahlung aus Düsseldorf für die Meckenheimer Kulturtage nach Lüftelberg geholt.
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Rheinische Post, 24. November 2003 Wenn eine so sympathisch elegant ausgefüllte Chansonnette singt, „Liebe deinen Leib!“, dann ist sie überzeugend. Zumal, wenn sie Schokolade nascht und ihren Pianisten fragt: Darf ich noch mal beißen?“ (...) Krämer hat alle Texte selbst geschrieben, teils zu bekannten Melodien, teils zu Kompositionen von Fries. (...) Krämers Bandbreite ist groß, stimmlich wie thematisch. Frivoles folgt auf Bissiges, Selbstironisches auf Komisches, Träume auf Trennungen. (...) Krämer singt deutsch, englisch, bayrisch, düsseldorferisch. Komisch. Charmant. Sinnlich. Das Publikum nimmt die Premiere begeistert auf, verlangt und bekommt mehrere Zugaben.
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Westdeutsche Zeitung, 3. Februar 2002 Schon schreitet sie im schwarzen Taillierten durch die Reihen, verteilt blaue Tulpen und verdreht ganz perfide Unschuld, die Verhältnisse. (...) Die Düsseldorfer Chansonnette Julia Krämer erweist sich so als Schauspielerin von der koketten Sorte, jener mit katzenhaftem Augenaufschlag. In reizvoller Pose öffnet sich der Mantelschlag. (...) Wo es zu exaltiert zugeht, holt der Pianist Herr Fries die Mannstolle aus den Fängen des Publikums und bietet der Diva einen herrlichen trockenen Widerpart.
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